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20.01.2016, 21:22 Uhr
CDU-Wiesmoor fordert beim sozialen Wohnungsbau im Rahmen der Flüchtlingskrise mit großem Augenmaß zu planen!
Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen und dem rasanten Anstieg der Flüchtlingszahlen im Landkreis Aurich, fordert die CDU Wiesmoor bei der Unterbringung der zugeteilten Flüchtlinge die Verhältnismäßigkeit beim Wohnraum zu wahren.

Außer Frage steht derzeit für die Wiesmoorer CDU, dass seitens der Stadt im adäquaten Maß Wohnraum geschaffen werden muss, um die derzeit angekündigten Flüchtlingszuweisungen für 2016 von zirka 400 Personen unterzubringen. Hierbei muss gemäß Ansicht der CDU aber weitsichtig und effizient geplant werden. Weitsichtigkeit heißt in diesem Falle aber auch, soviel Personen wie möglich in den zu schaffenden Wohnraum unterzubringen. Dies immer in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften und menschenwürdig. Alle Varianten der Anbieter von Systemlösungen sollten betrachtet und abgewogen werden. Gleiches gilt für Finanzierungsmodelle wie zum Beispiel auf Genossenschaftlicher Basis, wie bereits von der Gemeinde Sögel praktiziert. 
Den derzeitigen Überlegungen nach, normale Wohnungen mit einer späteren Nachnutzung zu bauen, wird nicht als Lösung der derzeitigen besonderen Situation angesehen. In den nächsten Monaten ist nach derzeitigem Kenntnisstand der CDU, vermehrt mit Einzelpersonen zu rechnen und nicht mit Familien. Bei den jetzigen Planungen in der von der Stadt angedachten Bauweise können bei Aufwendungen von 1,3 Millionen Euro nur zirka 60-70 Personen untergebracht werden, was eindeutig zu wenig ist.
Der im Privatsektor vorhandene Wohnraum und eventuell noch entstehende Wohnraum ist derzeit nicht zu kalkulieren und wird die erforderlichen Kapazitäten nicht ausgleichen können. Deshalb muss aus Sicht der CDU auf maximale Unterbringung/Personenzahl geplant werden, weil unter allen Umständen vermieden werden muss, dass die Stadt Wiesmoor kurzfristig wieder an ihre Grenzen stößt.
Somit müsste dann wahrscheinlich auf die Turnhallen im Stadtgebiet zugegriffen werden, was zur Folge hätte, dass der Schulsport und Vereinssport in weiten Teilen zum Erliegen kommen würde. Dies muss aus Sicht der CDU Wiesmoor mit allen Mitteln verhindert werden.
Weiterhin kann derzeit Niemand abschätzen, wie lange der Zustrom anhalten wird und ob die Unterbringungszahlen nicht noch weit höher ausfallen. Dies macht eine entsprechende Vorgehensweise unabdingbar.

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