14.11.2014, 12:20 Uhr | Klaus-Dieter Reder
CDU-Fraktion Wiesmoor besucht die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde in Hinrichsfehn
Im Gespräch mit Pastor Rainer Münch, Kenneth Klüver und Helmut Kruse
In der vergangenen Woche besuchte die Fraktion der Wiesmoorer CDU die Versöhnungskirche in Hinrichsfehn. Pastor Rainer Münch, Jugendmitarbeiter Kenneth Klüver und Kirchenvorstand Helmut Kruse nahmen sich Zeit für einen intensiven Gedanken- und Meinungsaustausch.

Bei der Kirchengemeinde handelt es sich um die drittjüngste in Ostfriesland, 1987 wurde sie selbstständig, damit wurde dem damaligen Wachstum Rechnung getragen.
Aus heutiger Sicht steht nicht mehr das Wachstum der Kirchengemeinde im Vordergrund sondern die Konsolidierung, so Pastor Münch. Auch Hinrichsfehn und Mullberg muss sich dem demographischen Wandel stellen, ältere Menschen nutzen die Möglichkeiten und zögen ins Zentrum von Wiesmoor.
Auch junge Familien schauen vor dem Hintergrund von städtischer Förderung in diesen Bereichen, eher auf Grundstücke die zentrumsnah liegen.
Seitens der CDU Fraktion wurden die Rahmenbedingungen der Raumordnung dargestellt, hier so die CDU, dürfe man trotz allen Sparbemühungen und der Prämisse von Zentralisierung und Verdichtung, nicht die gewachsenen Außenbereiche vergessen. Hier sieht sich auch die CDU Wiesmoor verpflichtet, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, bei den entsprechenden Stellen einzuwirken.
Hervorzuheben sind besonders die großen Anstrengungen und Aktivitäten im Jugendbereich, die im Fortgang des Gespräches ausgiebig geschildert wurden.

Großen Gesprächsbedarf gab es im Hinblick auf die Ertüchtigung der Hochspannungstrasse in Wiesmoor. Detailliert wurde seitens des Arbeitskreisvorsitzenden Hochspannung, Klaus-Dieter Reder, berichtet. Deutlich wurde, dass dieses Thema, besonders vor dem Hintergrund des Leiterseilabrisses in Mullberg, die Menschen in der Kirchengemeinde beunruhigt.
Konsens bestand darin, dass nur gemeinsam mit den Wiesmoorern und parteiübergreifend Standpunkte gegenüber der E-ON verdeutlicht werden können. Ziel muss es sein, eine gangbare Lösung mit der E-ON zu erarbeiten. Im Hinblick auf dieses Thema wurde deutlich, dass die Menschen auch heute
noch das Flugzeugunglück von 1989 vor Augen haben.

Im Anschluss des Gespräches erfolgte eine Besichtigung der alten und neuen Räumlichkeiten. Die CDU zeigte sich beeindruckt von den Leistungen vor Ort und dem ehrenamtlichen Engagement in der Kirchengemeinde.

Für die Mitglieder der CDU-Fraktion war es ein sehr informativer und aufschlussreicher Abend, besonders durch die offene Gesprächsatmosphäre mit Pastor Münch, Herrn Klüver und Herrn Kruse. Dieser Austausch soll auch zukünftig ein fester Bestandteil werden.
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