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Ostfriesland
16.11.2014, 17:10 Uhr
 
CDU: Kein Arbeitsplatzabbau durch WSV-Reform Partei will Zusagen gegenüber Personal rechtlich absichern
Der CDU-Kreisverband Aurich ist zuversichtlich, dass die WSV-Reform unter dem Strich nicht zu einem Arbeitsplatzabbau am Standort Aurich führen wird. Dies sagte Kreisvorsitzender Sven Behrens nach einem Gespräch mit dem Personalrat der Auricher WSD. Es werde keine betriebsbedingten Kündigungen geben, niemand müsse Gehaltseinbußen befürchten und gegen seinen Willen werde niemand versetzt. Das bedeute aber nicht, dass alles so bleibt wie es ist. Der Bedarf an Ingenieuren und Wasserbautechnikern in Aurich werde abnehmen, weil diese Aufgaben künftig von den Ämtern in Emden und Wilhelmshaven wahrgenommen werden sollen.
CDU-Kreisvorsitzender Sven Behrens, CDU-Landtagsabgeordneter Reinhard Hegewald, CDU-Landtagskandidatin Sandra Erfmann und Klaus-Dieter Reder vom geschäftsführenden CDU-Kreisvorstand vor der WSD-Zentrale in Aurich.
In Aurich solle im Gegenzug das bereits heute bestehende Dienstleistungszentrum für Personalgewinnung und Organisationsangelegenheiten für die gesamte bundesdeutsche Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gestärkt und ausgebaut werden. "Es soll mindestens die Personalstärke der jetzigen WSD erhalten, wenn nicht mittel- bis langfristig sogar noch mehr", so die Auricher CDU-Landtagskandidatin Sandra Erfmann. Behrens dankte den CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann und Hans-Werner Kammer sowie dem CDU-Landtagsabgeordneten Reinhard Hegewald für
ihren Einsatz für Aurich. "Sie haben sich hinter den Kulissen massiv beim Bundesverkehrsministerium dafür eingesetzt, dass Aurich einen angemessenen Ausgleich bekommt", so Behrens. Ohne den Einsatz der drei CDU-Politiker wäre es nicht gelungen, die Personalstärke der Behörde in Aurich zu erhalten. Bei der SPD und ihren Abgeordneten habe er hingegen keine konstruktive Mitarbeit erkennen können. "Meckern alleine reicht nun mal nicht", so der Kreisvorsitzende. Er wies darauf hin, dass auch die SPD einen Reformbedarf bei der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung gesehen habe. Wichtig ist der Kreis-CDU, dass damit eine wichtige Bundesbehörde vor Ort erhalten bleibe. Hegewald versicherte gegenüber dem Personalratsvorsitzenden Torsten Müller und Personalratsmitglied Heiko Engelbrecht, dass die CDU sehr genau über die Einhaltung der von Staatssekretär Klaus-Dieter Scheuerle in Aurich gemachten Zusagen wachen werde. Die CDU werde sich beim Bundesverkehrsministerium dafür einsetzen, dass die Zusagen auch rechtsverbindlich abgesichert würden. CDU-Vorstandsmitglied Klaus-Dieter Reder unterstrich angesichts der jüngsten Havarien vor der deutschen Nordseeküste die Notwendigkeit einer funktionierenden Wasser- und Schiffahrtsverwaltung. Reder: "Die Reform wird aber auf keinen Fall auf Kosten der Sicherheit gehen".