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Ostfriesland
18.11.2014, 16:58 Uhr
 
Welche Rolle spielte Steinbrück bei Nordseewerke-Verkauf an SIAG? Ostfriesland-CDU fordert Aufklärung
Der CDU-Bezirksverband Ostfriesland fordert SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück auf, seine Rolle als Arbeitgebervertreter im Aufsichtsrat der ThyssenKrupp AG beim Verkauf der Emder Nordseewerke an die SIAG Schaaf Industrie AG aufzuklären. Wie CDU-Bezirksvorsitzender Reinhard Hegewald erklärte, biete sich Steinbrück dazu heute (4.1.2013) bei der SPD-Wahlveranstaltung in der Emder Nordseehalle eine passende Gelegenheit. “Steinbrück muss in Emden erklären, für welche Position er als Vertreter der Arbeitgeberseite im Aufsichtsratsmitglied von ThyssenKrupp beim Verkauf der Nordseewerke an SIAG gestanden hat”, so Hegewald.
Die SIAG-Mitarbeiter hätten vor allem ein Recht zu erfahren, wie Steinbrück sich im letzten Jahr verhalten habe, als ThyssenKrupp seine bis dahin gehaltene 20-Prozent Beteiligung an den Nordseewerken auch noch abgestoßen hatte. Steinbrück hatte den Posten als Aufsichtsratsmitglied im Januar 2010 übernommen und erst vor wenigen Tagen beendet. Laut Geschäftsbericht der ThyssenKrupp AG zahlte das Unternehmen Steinbrück für seine Dienste in den drei Jahren eine Vergütung von insgesamt 122.788 Euro. Der Verkauf der Nordseewerke an SIAG wurde somit während seiner Amtszeit abgewickelt. ThyssenKrupp hat kürzlich für das Jahr 2012 einen Milliardenverlust bekannt gegeben. Auch Kündigungen werden inzwischen wohl nicht mehr ausgeschlossen. Grund dafür sind Fehlinvestitionen in Milliardenhöhe, die der Aufsichtsrat gebilligt hat.